Theater-Workshops

Theater
Emotionen ansprechen, zu begeistern, zu bewegen, zu berühren, das Kopfkino ankurbeln und zum Nachdenken anregen – das sind die großen Stärken des Theaters, der körperlichen Erfahrung. Es sind „die Bilder, die sich als gelebte Geschichten im Gehirn abspeichern“. Diese Stärken lassen sich auch im Seminarkontext bestens ausspielen.
Humor, Spielfreude oder dramatische Übertreibung sind wichtige Mittel, damit sich die TN nicht „auf den Schlips getreten“ fühlen, sondern über sich schmunzeln können. Theaterübungen sind für die meisten TN eine neue Erfahrung. Sie brechen mit Routinen, zeigen eingefahrene Prozesse und Verhaltensmuster auf, rütteln wach und inspirieren. Theater schafft den Raum kurzzeitig aus dem Arbeitstrott auszubrechen, Abstand zu gewinnen, sich auszuprobieren, Probleme aus neuen Perspektiven zu betrachten – und so neue Motivation zu gewinnen und wirkliche Veränderungen herbeizuführen.

Theater ist lebendige Auseinandersetzung mit der realen Welt.

Ein Theaterseminar ist eine sehr gute TEAMBUILDING Maßnahme.
Es geht darum, Ideen und Impulse anderer wahrzunehmen und aufzugreifen.
Durch Theater spielen wird sowohl der Teamgeist als auch die Flexibilität im Gruppenprozess gefördert. 

Folgende Theaterseminare biete ich inhaltlich an:
Gerne kann ich aber auf Anfrage weitere Themen und Inhalte vermitteln.





Theater mit einfachen Mitteln

Wer „Theater“ hört, denkt meist an Schauspielhaus, große Bühne, einen schweren Vorhang und komplizierte Stücke. „Theater“ ist für Viele immer noch ein „Hochkulturbegriff“. Es geht aber auch ganz anders!
Die Leute, die Theaterprojekte realisieren wollen, machen keine „Hochkultur“. Da sind ganz andere Qualitäten gefragt. Das Kleine! Es gibt keinen Vorhang, rote Sessel, Lichtpult und Hebebühne. Es gibt Kinder und Jugendliche, die Spaß an Geschichten und Sich-Ausprobieren haben. Und es gibt unendlich viele Möglichkeiten!
Dieser Workshop zeigt, wie man „Theater mit einfachen Mitteln“ umsetzen kann. Jede/r TN bekommt einen „Baukasten“ mit Methoden an die Hand. Gelernt wird spielerisch und mit viel Spaß.

 


 

Playbacktheater als Feedbackmöglichkeit in Gruppenprozessen
Oft gelingt es nicht, mit „normalen“ Methoden die Leute zum Sprechen zu bringen, damit sie offen auf den Tisch zu legen, was ihnen in einer Gruppe missfällt. So bleiben Konflikte häufig unter der Decke, schwelen weiter und lähmen den Gruppenprozess.

Playbacktheater ist eine Theaterform, die Ungesagtes spielend ans Licht bringt.
Es bedeutet: „zurück-spielen“ und ist eine weltweit angewandte zeitgenössische Form des interaktiven Theaters.
Diese Spielform setzt sich mit den persönlichen Alltagserfahrungen von Menschen in Form von spontanen Erzählungen aus dem Publikum auseinander. Es stellt eine einfache, ritualisierte Struktur für die soziale und künstlerische Kommunikation zwischen Einzelnen und gesellschaftlichen Gruppen zur Verfügung. Die Geschichten hinter den Geschichten werden sichtbar und erlebbar. Eine Handvoll Spieler setzen das Erzählte spontan in bewegte Bilder, Collagen oder Geschichten um. Gespieltes wird im Anschluss besprochen, Besprochenes gespielt.

Playbacktheater schätzt den Wert persönlicher Erfahrungen, versetzt Menschen in die Lage, ihr Leben in neuer Weise zu sehen und vertieft menschliches Zusammenkommen.
Gruppen können gemeinsam verschiedene Aspekte ihrer Zusammenarbeit und Kommunikation neu betrachten, indem sie diese Spielform gemeinsam mit Spielfreude ausprobieren. Es geht dabei nicht um „gutes“ Theaterspiel oder um eine Aufführung, sondern um das Zuhören lernen und eine neue Aufmerksamkeit.
Das Spielen bringt die Probleme in eine gewisse Distanz und hilft zugleich, sie in der Tiefe zu beleuchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.



 

Improvisationtheater für Anfänger/innen
Der Workshop führt in die Grundlagen des Improtheaters ein. Mit speziellen Übungen und Spielen werden verschüttete Phantasien und kreative Potentiale wieder entdeckt und gefördert. Der Unterschied zwischen „Akzeptieren“ und „Blockieren“ wird erfahrbar gemacht und mehrere Theatersport-Disziplinen werden trainiert (z.B. Alphabetspiel, Erzählchor, Armrede, Diavortrag, u.a.). Improtheater macht nicht nur viel Spaß sondern trainiert auch Spontaneität, kommunikative Fähigkeiten, sowie Fremd- und Selbstwahrnehmung. Am Ende des Workshops kann es eine kurze Aufführung geben.


 

Theatergeschichte und ihre (Spiel-)Ansätze
Eine Reise durch die Theatergeschichte. Theater gehört seit Menschengedenken zur Ausdrucksform der Gesellschaft. Und jede Epoche hatte ihre spezifischen Spielansätze und Theaterformen, die berühmte Dramatiker der Zeit geprägt haben.
Sophokles, Shakespeare, Molière, Ibsen, Brecht sind Beispiele. Es werden diese Epochen, ihre historischen Umstände und ihre herausragenden Dramatiker vorgestellt und dazu beispielhafte Übungen zu deren Ansätzen probiert. Jede Form hat ihre Merkmale, die heute oft unbewusst  benutzt werden. Schauspieltraining rundet das Verständnis für das Spiel.

 



 

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